Meisterprüfungen

Traditionelle Version, 1991

Meisterprüfungen

Die Handwerkskammer ist geschäftsführende Stelle für die Meisterprüfungsausschüsse in den zulassungspflichtigen Handwerken und errichtet Meisterprüfungsausschüsse in zulassungsfreien Handwerken.

Für die einzelnen Handwerke hat der Bund Rechtsverordnungen erlassen.

Die Meisterprüfungsverfahrensverordnung (MPVerfVO) und die Verordnung über gemeinsame Anforderungen in der Meisterprüfung im Handwerk (AMVO) regeln das Prüfungsverfahren.

Die Meisterprüfung besteht aus vier rechtlich selbstständigen Teilen, die zeitlich unabhängig voneinander abgelegt werden können.

 

 

 

 

Ansprechpartner

Meisterprüfungen, Meistergesamtzeugnisse, Schmuckbriefe, Meisterfeier
Beatrice Dubau

Telefon: 0351 4640-547
Fax: 0351 4640-34547
E-Mail schreiben

Hinweis:
Es entfällt die Testpflicht, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 35 liegt. Bei einer Inzidenz über 35 lässt die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung der Bundesregierung zur Erfüllung von Testpflichten keine Selbsttests mit Selbstauskunft als Nachweis mehr zu. Um die Testpflicht zu erfüllen, sind zulässig: 1. Testnachweise von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (Teststellen und –zentren). 2. Ein Test vor Ort unter Aufsicht desjenigen, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist (z.B. Friseur). 3. Ein Testnachweis im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal oder unter Aufsicht. Neben einer Qualifikation durch einen entsprechenden Lehrgang sind für die Aufsichtsfunktion auch entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von Selbsttests ausreichend. Die im Rahmen dieser betrieblichen Testung ausgestellten Nachweise zählen als tagesaktueller Testnachweis auch für andere Angebote. Bitte beachten Sie die jeweilige Hausordnung des Bildungszentrums.

10 gute Gründe – Als Meister des Handwerks...

  • dürfen Sie den Meistertitel führen
  • erzielen Sie einen werbewirksamen Auftritt
  • können Sie ein Studium aufnehmen
  • dürfen Sie einen eigenen Betrieb gründen und selbstständig führen
  • sind Sie dazu berechtigt, Lehrlinge auszubilden
  • punkten Sie mit Ihrem umfassenden fachlichen Wissen und Können
  • übernehmen Sie Führungsverantwortung und steigen im Unternehmen auf
  • haben Sie die Chance auf ein höheres Einkommen
  • haben Sie Vorteile gegenüber Mitbewerbern
  • erhalten Sie mit dem Meisterbrief ein international anerkanntes Qualitätssiegel mit einem hohen Stellenwert

Nachteilsausgleich bei der Durchführung von Prüfungen

Anspruch für Menschen mit einer Behinderung

Das Berufsbildungsgesetz und die Handwerksordnung regeln einen Anspruch für Menschen mit einer Behinderung, damit ihre besonderen Verhältnisse bei der Durchführung von Prüfungen in der beruflichen Bildung berücksichtigt werden. Dieser Anspruch ist Teil der „angemessenen Vorkehrungen“, wie sie die UN-Behindertenrechtskonvention auch für den Bildungsbereich vorsieht.

Menschen mit einer Behinderung können infolge ihrer individuellen Beeinträchtigungen/ Einschränkungen Nachteile beim Erbringen von Leistungen entstehen. Zur Kompensation dieser Nachteile besteht für sie die Möglichkeit, Nachteilsausgleiche bei der Durchführung einer Prüfung zu erhalten. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung von Hilfsmitteln und die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter, wie Gebärdensprachdolmetscher für Menschen mit Hörschädigung.

Diese Nachteilsausgleiche sind keine „Vergünstigungen“, sondern kompensieren behinderungsbedingte Benachteiligungen in der Prüfungssituation. Die Prüfungsanforderungen bleiben qualitativ erhalten.

Auf dem Prüfungszeugnis wird weder die Behinderung noch der Nachteilsausgleich dokumentiert.

Ansprechpartner

Dienstleistungs-, Gesundheits- und Nahrungsmittelgewerbe
Angelika Gößel

Telefon: 0351 4640-585
Fax: 0351 4640-34585
E-Mail schreiben

Anlagenmechaniker, Holz- und Baugewerbe, Metallbauer, Amtshilfen (alle Berufe)
Bettina Hensel

Telefon: 0351 4640-583
Fax: 0351 4640-34583
E-Mail schreiben

Elektro- und Metallgewerbe, Behinderten-Ausbildungsberufe
Denise Schuster

Telefon: 0351 4640-582
Fax: 0351 4640-34582
E-Mail schreiben

Fortbildungsprüfungen, Sachkundenachweis, Meisterprüfungen
Paula Witschel

Telefon: 0351 4640-586
Fax: 0351 4640-34586
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Meisterprüfungen
Beatrice Dubau

Telefon: 0351 4640-547
Fax: 0351 4640-34547
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Meisterbonus

Sachsen zahlt erfolgreichen Absolventen der Meisterprüfung einen Bonus von 1.000 Euro - erstmals kommt das den Meistern des Jahrganges 2016 zugute

Weil der Meisterbrief Garant für Qualitätsarbeit und ein funktionierendes Berufsausbildungssystem ist, unterstützt der Freistaat Sachsen seine Handwerker.

Mit dem Meisterbonus (veröffentlicht im Sächsischen Amtsblatt vom 8. September 2016, Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft vom 17. August 2016) in Höhe von 1.000 Euro soll dabei die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung unterstrichen und der Weg der beruflichen Bildung noch attraktiver werden. 

Profitieren können Meister des Handwerk, der Industrie, aus der Landwirtschaft sowie Fachmeister, die ihren Hauptwohnsitz oder Arbeitsort in Sachsen haben und ihre Meisterprüfung im Jahr 2016 vor einer fachlich und örtlich zuständigen Stelle im Freistaat Sachsen abgelegt haben.

Ausnahmen

  • Absolventen von VolIzeitmaßnahmen müssen nur den Hauptwohnsitz in Sachsen nachweisen.
  • Absolventen, die die Prüfung aufgrund des Sitzes des Prüfungsausschusses nur bei fachlich und örtlich zuständigen Stelle außerhalb des Freistaates Sachsens ablegen können.

Die Auszahlung erfolgt zweimal im Jahr.

Der Meisterbonus muss von den Absolventen bei der jeweilig zuständigen Stelle, wie z. B. der Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer mittels Formblatt beantragt werden.

Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Ansprechpartner

Corina Waldeck

Telefon: 0351 4640-961
Fax: 0351 4640-34961
E-Mail schreiben

Die Förderung für Meisterschüler: Aufstiegs-BAföG

Informieren Sie sich hier – damit Ihre Karriereziele bezahlbar bleiben!

Anspruchsberechtigt sind – ohne Altersbeschränkung – Handwerker und Fachkräfte, die sich oberhalb der Gesellenebene weiterqualifizieren wollen und einen Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen sonstigen Nachweis über eine entsprechende berufliche Qualifikation besitzen. mehr lesen

Meisterprüfungstermine 2021/2022

Termine zu Fortbildungs- und Meisterprüfungen werden zeitnah bekannt gegeben sobald die begonnenen Lehrgänge nach dem Lockdown abgeschlossen werden können.

 

Beruf Teil I Teil II
Bäcker    
Dachdecker    
Elektroniker

4. Oktober bis 9. Oktober 2021

1. November bis 6. November 2021

 
Feinwerkmechaniker    
Fliesen-, Platten- u. Mosaikleger    
Friseur    
Gebäudereiniger

12./13. Oktober 2021 Vorkalkulation

25.-28. Oktober 2021 Meisterprüfungsarbeit

11./12. November 2021 Arbeitsprobe

19. - 21. Oktober 2021
Gerüstbauer    
Gold- und Silberschmied    
Informationstechniker    
Installateur und Heizungsbauer    
Klempner    
Kosmetiker 18. September 2021  
Kraftfahrzeugtechniker    
Landmaschinenmechaniker    
Maler und Lackierer

 

 
Maßschneider    
Maurer und Betonbauer    
Metallbauer    
Ofen- und Luftheizungsbauer    
Orthopädieschuhmacher    
Raumausstatter    
Schilder- und Lichtreklameherstelle    
Steinmetz und Steinbildhauer    
Tischler    
Uhrmacher    
Zahntechniker     
Zimmerer    

Die Termine für nicht aufgeführte Berufe erfahren Sie bei den jeweiligen Ansprechpartnern.

Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie

Die Allgemeinverfügung für eine Ausnahme von der Untersagung des Präsenzunterrichts nur in Form von Wechselunterricht sowie von der Untersagung der Präsenzbeschulung für Berufsbildungseinrichtungen nach § 2 Absatz 1 Nummer 3 BBiG wurde veröffentlicht.

Damit sind Verbundlehrgänge, Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU/übA), Meisterkurse und weitere unaufschiebbare berufliche Fort- und Weiterbildungen mit anerkanntem Abschluss und Sach- und Fachkundeprüfungen aufgrund staatlicher Anforderungen für die Berufsausübung inzidenzwertunabhängig durchführbar. Voraussetzung ist, dass an den Maßnahmen nur Personen teilnehmen, die zweimal in der Woche getestet werden. Entsprechendes sieht der Entwurf der Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im Zusammenhang mit § 28b Abs. 3 vor, der voraussichtlich Ende Mai vom Bundestag rückwirkend beschlossen wird.

Die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen (Zwischen- und Abschlussprüfungen) sind kein Unterricht im Sinne der Vorschrift unter § 28b Absatz 3 Infektionsschutzgesetz (IfSG) und bleiben daher unberührt.

Hinweis:
Es entfällt die Testpflicht, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 35 liegt. Bei einer Inzidenz über 35 lässt die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung der Bundesregierung zur Erfüllung von Testpflichten keine Selbsttests mit Selbstauskunft als Nachweis mehr zu. Um die Testpflicht zu erfüllen, sind zulässig: 1. Testnachweise von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (Teststellen und –zentren). 2. Ein Test vor Ort unter Aufsicht desjenigen, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist (z.B. Friseur). 3. Ein Testnachweis im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal oder unter Aufsicht. Neben einer Qualifikation durch einen entsprechenden Lehrgang sind für die Aufsichtsfunktion auch entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von Selbsttests ausreichend. Die im Rahmen dieser betrieblichen Testung ausgestellten Nachweise zählen als tagesaktueller Testnachweis auch für andere Angebote. Bitte beachten Sie die jeweilige Hausordnung des Bildungszentrums.

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